Willkommen!

Wir sind eine Schule, die Freude macht und den Kindern ermöglicht, ihre angeborene Begeisterungsfähigkeit und Entdeckungsfreude auszuleben und weiterzuentwickeln. 
Mehr zu unserem Konzept

Wir bieten Kindern vom 1. Kindergarten bis zur 3. Oberstufe (Sek, Bez und Real) ein anregendes, vielfältiges und offenes Lernumfeld. 50 Kinder und Jugendliche besuchen unsere Schule.
Informationen für interessierte Eltern


Die Quadrius Schule in a Nutshell

An der Quadrius Schule in Suhr erleben die Schülerinnen und Schüler Strukturen mit Freiraum und Gemeinschaft.
Es gibt keine Noten, keine Prüfungen und keine Vergleiche untereinander, dafür individuelles Lernen mit beziehungsorintierter Lernbegleitung.
Die Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo, geleitet von ihren eigenen Interessen und projektorientiert sowie altersdurchmischt.
Der Lernstand wird mittels Kompetenzrastern nach kantonalem Lehrplan und Portfolios dokumentiert.


Was uns wichtig ist
Das Kind

Die Kinder sollen ihr Potenzial entfalten können. Sie dürfen ihren Interessen nachgehen und die angeborene Neugier am Lernen soll erhalten bleiben. Wir stellen hohe Ansprüche an die Qualität der Lernprozesse. Wir wollen möglichst viel möglich machen, fordern die Kinder heraus und trauen ihnen etwas zu.
Das Daheim

Wir schaffen gute Rahmenbedingungen für arbeitstätige Eltern sowie für die wertvolle Familienzeit. Dazu gehören ein betreuter Mittagstisch sowie gleitende Start- und Schlusszeiten. Die Zeit nach der Schule gehört der Familie – wir geben keine Hausaufgaben und es muss nicht zuhause auf Prüfungen hin gelernt werden.
Die Freude

Die Schule und das Lernen sollen Freude machen. Die Kinder dürfen in ihrem eigenen Tempo lernen. Die vom Lehrplan vorgegebenen Inhalte werden in einer anregenden und sinnlichen Lernumgebung angeboten und mit Inputs und Ausflügen erweitert.
Die Begleitung

Die Kinder fühlen sich respektiert  und unterstützt. Wir begleiten die Kinder liebevoll und achtsam in ihren Prozessen mit dem Bewusstsein, dass jedes Kind einzigartig ist. Die Lernbegleiter*innen ermutigen die Kinder, Neues auszuprobieren, sie geben Inputs und leiten an, wenn das Kind ihre Unterstützung braucht.
Die Welt

Die Welt ist gross und spannend. Wir zeigen den Kindern vielfältige Wissensfelder und die Kinder können uns zeigen, was sie interessiert. Spannende Inputs von aussenstehenden Fachpersonen bereichern den Schulalltag der Kinder. Wir holen die Welt zu uns herein und gehen raus, um vor Ort zu lernen.
Die Zukunft

In einer komplexen und dynamischen Zukunft werden eigenständiges Denken, Neugier, Kreativität und Teamgeist essenziell sein. Diese Kompetenzen geben wir den Kindern mit auf ihren Weg. Und wir verpflichten uns den zukünftigen Generationen: Wir wirtschaften möglichst nachhaltig, ökologisch und fair.

Häufig gestellte Fragen

Wir Menschen kommen als Individuen zu Welt. Wer mehrere Kinder hat, weiss, wie verschieden sie sein können, obwohl sie die gleichen Eltern und ähnliche Rahmenbedingungen haben. Kein Mensch hat die gleichen Veranlagungen, das gleiche Potenzial und die gleichen Interessen wie ein anderer Mensch. Da scheint es absurd, zu denken, dass alle Menschen auf die gleiche Art und im gleichen Tempo die gleichen Inhalte lernen sollen.

Idealerweise wird Lernen im Gehirn mit Freude verknüpft. Freude und Begeisterung kommen dann, wenn wir ein Thema, einen Weg und den Zeitpunkt für ein Projekt oder eine Aufgabe selber wählen dürfen und an einer Aufgabe dran bleiben dürfen, bis wir damit fertig sind oder eine Pause brauchen. Kinder lernen niemals etwas, nur weil es für die Zukunft relevant ist – es braucht immer eine Relevanz für das aktuelle Leben des Kindes. Kinder lernen Neues schnell und einfach in der „sensiblen Phase“ (Begriff von Jean Piaget und Maria Montessori), also wenn sie reif dafür sind. Schliesslich brauchen Kinder liebevolle Vorbilder, die selber gern lernen und sich entwickeln wollen. Und wohl das Wichtigste: Das Kind weiss, dass es ein guter Lerner bzw. eine gute Lernerin ist - es weiss, dass es fähig ist, sich anzueignen, was es braucht. Damit kommen wir zur Welt und es gilt, dies zu erhalten. Auch gibt es wohl nichts Effizienteres zum Lernen als das kindliche Spiel!

Der Alltag an der Quadrius Schule gestaltet sich auf den einzelnen Stufen etwas unterschiedlich:
In der Basisstufe beschäftigen sich die Kinder von ihrem Eintreffen am Morgen bis zum Znünikreis mit dem freien Spiel und Tun (das kann bei uns alles sein – forschen, spielen, gestalten, turnen, rechnen, bauen,...); die älteren Kinder besuchen zudem den Schafficlub, in dem sie gezielt Rechnen, Lesen und Schreiben lernen - jedes Kind in seinem eigenen Tempo und mit Übungen, die seiner Lernweise entsprechen. Dem gemeinsamen Znünikreis folgt die Pause auf dem Pausenplatz und im Garten. Danach finden sogenannte Inputs statt, in denen die Lernbegleitenden mit den Kindern ganz unterschiedliche Themen erarbeiten - jedes Kind darf wählen, bei welchem der drei angebotenen Inputs es mitmachen will. Vor der Mittagspause haben die Kinder noch einmal Gelegenheit zum Freien Spiel und Tun und es wird zusammen aufgeräumt.
In der Mittelstufe arbeiten die Kinder am Morgen zunächst in einer stillen Atmosphäre an ihren zusammen mit dem Coach festgelegten individuellen Lernzielen. Nach der Pause folgen auch hier die Inputs, in denen jedes Kind aus drei Themen eines auswählen wählen darf, das dann zusammen mit der jeweiligen Lernbegleitung erarbeitet wird. Nach den Inputs folgt bis zur Mittagspause die Projektzeit, in der die Kinder an den gerade angebotenen Input-Themen weiterarbeiten, wenn es sie "gepackt" hat, oder sich in eigene Projekte zusammen mit anderen oder alleine vertiefen. Nach der Mittagspause steht wiederum projektbezogenes Arbeiten bzw. Gestalten oder Turnen auf dem Programm.
In der Oberstufe wird der Vormittag v.a. für individuelles Arbeiten an den Lernplanzielen genutzt, die jedes Kind je nach Tempo und Lernstand individuell mit dem jeweiligen Coach festlegt. Regelmässig finden auch gemeinsame Lektionen zu einzelnen Kernfächern wie Mathematik, Deutsch, Englisch oder Französisch statt. Wichtig ist in der Oberstufe die gemeinsame und individuelle Planung und Reflexion des Lernstoffs und Lernstands, die 1x wöchentlich stattfindet. Nach der Mittagspause steht wie in der Mittelstufe projektbezogenes Arbeiten bzw. Gestalten oder Turnen auf dem Programm. Die Oberstufe weicht jedoch mehrere Woche pro Jahr von diesem Alltagsschema ab, wenn spezifische Themenwochen stattfinden, z.B. zu Natur und Technik, Räume Zeiten und Gesellschaft, Musik oder zur beruflichen Orientierung.

Wir stützen uns auf die erprobten Konzepte verschiedener innovativer Schulen. Insbesondere benützen wir die Instrumente der GrundacherSchule in Sarnen sowie des infans-Konzepts. Dazu integrieren wir Konzepte diverser Forschender und Pädagog*innen für unsere Haltung gegenüber den Kindern und unsere Herangehensweise an das Lernen in unserer Schule. Diese basieren insbesondere auf der pädagogischen Interessenstheorie (im Zentrum steht die Bedeutung von persönlichen Interessen und deren Effekt auf die Lernmotivation der Kinder), der beziehungsorientieren Pädagogik (im Zentrum steht die Bedeutung einer vertrauensvollen und tragfähigen Beziehung zwischen Lernbegleitung und Lernenden für ein positives Lernklima) und der Selbstbestimmungstheorie (im Zentrum steht die intrinsische Motivation und deren Konsequenz auf das Wohlbefinden und die Leistung der Schüler*innen).

Vielleicht nicht. Für ein Kind, das sich in vorgegebenen Strukturen sehr wohl fühlt und dem die Volksschule leicht fällt, stellt sich vermutlich die Frage nach einer Alternative nicht. Uns ist es sehr wichtig, dass nach einem Besuchstag und einem ausführlichen Gespräch sowohl die Eltern als auch die Kinder ein gutes Gefühl haben. Weil wir die Kinder individuell und wertfrei begleiten können, haben aber grundsätzlich alle Charaktere, Eigenheiten und Interessen bei uns Platz. Unsere Schule hat den Vorteil, dass sie Kinder mit Lernbehinderungen nicht überfordert und Hochbegabte nicht unterfordert. Wirklich wichtig aber ist die Haltung beider Elternteile: sie müssen dem Kind das Vertrauen schenken, dass es sich selbständig entfalten kann.


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